Unser alter KindergartenUnsere Einrichtung besteht seit 1968 auf der Hohenheide. Gleich neben dem heutigen Parkplatz vor dem Kindergarten wurde nach der Schulreform von 1968 das Haus, bisher bestehend aus zwei Klassenräumen und Lehrerwohnungen, umgewandelt: Einer der Räume wurde für den Kindergarten genutzt, der zweite Klassenraum wurde als Gottesdienst- und Versammlungsraum der evangelischen Kirchengemeinde umfunktioniert. Des weiteren hatten eine Filiale der Sparkasse wie auch der Post in einem kleinen Raum Platz, bevor dieser später zum Büro für die Leiterin wurde. Schwester AceliaAls Leitung wurde S­r. Acelia von den Steyler Missionsschwestern aus Wickede - Wimbern zur Hohenheide geschickt. Sie begann allein mit 30 Kindern. Nach einigen Jahren wurde erst eine Aushilfe für besondere Situationen, dann - für den Vormittagsbereich und als Putzhilfe - Frau Heese eingestellt. 
Die ersten Jahre waren geprägt von Mangel an vielen Grundvoraussetzungen sowie dem Erfindungsreichtum der Schwester und der Eltern. So wurden z.B. Sardinendosen sorgfältig hergerichtet und angemalt und dienten (auch heute noch) als Materialschälchen, die vom ansässigen Schreiner gefertigten Turnbänke wurden gleichzeitig als Garderobenbänke genutzt, und die nach der Einweihung bei der Heimaufsicht anwesenden Damen und Herren haben sicher nie vergessen, dass es zum angebotenen Kaffee nur einen einzigen Teelöffel gab, den man sich teilen musste ... 
Die Gruppe im alten KindergartenInsgesamt werden die ersten 20 Jahre in der Rückschau als: „vielfacher Behelf, kreativ im Umgang mit nicht vorhandenem Material und unzulänglichen Gegebenheiten, positive enge Zusammenarbeit mit Eltern und anderen Hausnutzern, trotz der äußeren Unzulänglichkeiten glückliche Zeiten für Kinder“ beschrieben. Im AußengeländeKurz vor dem Weggang Sr. Acelias im Jahr 1988 änderten sich auch die Bedingungen für den Kindergarten: die evangelische Gemeinde hatte ein Gemeindehaus – das heutige Bonhoefferhaus - erbaut und war nicht mehr auf die Nutzung des Schulraumes angewiesen. Somit fiel dem Kindergarten jetzt die gesamte Etage zu. In Eigenleistung wurden ein Turn- wie auch ein Nebenraum aus dem ehemaligen zweiten Klassenraum geschaffen. Zum Leidwesen aller wurde der mit zum Teil altem Baumbestand bestückte Spielplatz als Zuweg und Parkplatz umfunktioniert; die Kinder erhielten auf der anderen Seite des alten Schulhauses ein Stück Land, das ehemals als Stellfläche eines Busunternehmers genutzt worden war. Mit Hilfe der Eltern wurde auch diese Neugestaltung umgesetzt. 
Zudem wurde die personelle Situation in den Blick genommen: Frau Heese wurde mit 30 Stunden eingestellt.Verabschiedung Schwester Acelias am 03.Juli 19881988 bekam Sr. Acelia von ihrem Orden die Leitung einer Einrichtung im Nachbarort Wickede zugeteilt. Nach 20 Jahren verließ sie unter großer Anteilnahme „ihren“ Kindergarten. Als neue Leiterin kam Barbara Menge zur Hohenheide. Die Hohenheider fühlen sich verantwortlich für „ihren“ Kindergarten. So war bei jedem größeren Renovierungsvorhaben auch der sogenannte „Vikarieausschuss“ tatkräftig vor Ort und engagierte sich mit den Eltern für die Räume und Außenanlagen. Es gibt einen Hohenheider ”Urkern“, ähnlich einem Straßendorf, und einige Neubaugebiete, die sich von 1970 bis 1980 füllten. Weitere große Baumaßnahmen ergaben sich ab 1990, erst in kleinerem Rahmen, danach auch fast flächendeckend. Die eingruppige Einrichtung konnte die vielen Neuzuzüge nicht fassen. Zudem wurde die bauliche Situation des Kindergartens immer schlechter; die oberen Stockwerke, einst Lehrerwohnungen, wurden zu Sr. Acelias Zeit erst an kinderreiche Familien, später dann an tamilische Männer, zu Frau Menges Zeit an Asylanten, die noch kein Bleiberecht hatten, vergeben. Das Haus, im Besitz der Stadt befindlich, hatte unter vielen Wasserschäden zu leiden. Schäden größeren Ausmaßes, die für zwei Wochen eine Notunterkunft in der Fröndenberger Gemeinschaftsgrundschule nötig machten, riefen nach vorher oft eher geduldeten Zuständen die Eltern auf den Plan. 
In einer zur damaligen Zeit ungewöhnlichen Aktion demonstrierten sie mit ihren Kindern mit Unterstützung von Presse und Fernsehen im Rathaus. Vor dem Richtfest am 03.Juli 1996Es gab noch viele im Sand verlaufende Gespräche, bis es spruchreif war, dass ein neuer zweizügiger Kindergarten gebaut werden sollte. In die Planungen einbezogen wurde direkt eine spätere Nutzungsänderung z.B. in eine Tageseinrichtung, oder mit der Möglichkeit zur Aufnahme von kleineren oder größeren Kindern als die im Regelfall 3-6 jährigen. 
Der Architekt der Baufirma, die eigentlich im sozialen Wohnungsbau tätig ist, arbeitete von Beginn an mit der Leitung zusammen. So vereinen sich im Bau die Fachkompetenz von Architekt und pädagogischen Mitarbeitern, was sich positiv auf die Gestaltung der Einrichtung auswirkte. Eine ebenfalls positive Auswirkung auf die Gestaltung der Einrichtung hat die Tatsache, dass der Kindergarten als Prestigeobjekt der Baugesellschaft gilt und somit der finanzielle Rahmen nicht so eng gesteckt war wie im Normalfall nötig.Die Inneneinrichtung wird geliefert 
Im Bau wurden verschiedene Ebenen zum Spielen, im ganzen eine etwas verwinkelte, aber klare Struktur geschaffen, die den Kindern Rückzugsgelegenheiten, aber auch die Möglichkeit, sich in der Gesamtgruppe zusammenzufinden, verschafft. Die Kinder können das Dach über ihren Köpfen spüren und oben und unten hautnah erleben. Ihre Grobmotorik wird ”nebenbei” geschult durch Treppen und Podeste im Haus und Hügel im Außenbereich. Des weiteren wurde darauf geachtet, dass die Kinder eine wohnliche Atmosphäre vorfinden, die sehr viel Holz beinhaltet und möglichst frei von Reizüberflutung in der Gestaltung gehalten wird. Durch die Verwendung von alten und neuen Gestaltungselementen - gedrechseltes Geländer, alte Kronleuchter, neue Lampen usw. ist die Verbindung zur alten Einrichtung weiterhin spürbar, die in unmittelbarer Nachbarschaft liegt, und es sind auch noch einige der inzwischen 40 Jahre alten Spielzeuge und Dekogegenstände vorhanden. 
Das anfangs karge Außengelände bekam im Laufe der Jahre eine Dampferwippe, einen sich drehenden Kletterturm, und mit der „Villa Pfiffikus“ ein Stelzenhaus. Aufbau und Pflege der Außenanlage wurde ganz wesentlich von den Eltern mitgetragen, so dass es heute eine schöne Anlage ist, in der die Kinder sich bewegen, spielen, beobachten, wie auch pflegen, säen und ernten können. 
Im April 2007 konnten wir unser zehnjähriges Hausjubiläum feiern, mit vielen Beteiligten, engagierten Eltern und einem großen Luftballonwettbewerb. Personell hat sich in den Jahren einiges verändert: waren es erst kontinuierlich Sr. Acelia und Frau Heese, dann Frau Menge und Frau Heese, wurde dann daraus Frau Menge und Frau Klups, die auch jetzt in der Gruppe der Regenbogenkinder zusammenarbeiten. In der anderen Gruppe, bei den Sonnenkindern, hat sich schon mehr personeller Wechsel ergeben. Für die neue Gruppe, die mit Fertigstellung des Baues am 1.2.1997 eingerichtet wurde, wurden Frau Stier und Frau Hufnagel eingestellt. Frau Hufnagel musste im Sommer 1998 aufgrund der personellen Einsparungen der Diözese in den Nachbarkindergarten wechseln. Dafür wurde Frau Wrede als Anerkennungspraktikantin eingestellt. Im Sommer 1999 wurde Frau Wrede übernommen, da durch das Stundenkontingent wieder mehr Personal vorgesehen war. Im November 1999 ging Frau Stier in Mutterschutzurlaub. Für sie übernahm Frau Wrede die Gruppenleitung; Frau Düllberg wurde neu eingestellt als Ergänzungskraft. 
Im November 2000 kam aus dem Nachbarkindergarten Frau Pascadopoli in die Einrichtung. Sie hatte ihre Elternzeit beendet und konnte nicht in ihre angestammte Einrichtung zurück, da in dieser inzwischen eine Gruppe geschlossen worden war. So wechselte sie auf die Stelle Frau Düllbergs. 
Seit Sommer 2007 verstärkt Frau Danne unser Team. Sie stieg ein als Anerkennungspraktikantin und wurde im Sommer 2008 übernommen als Fachkraft in der Regenbogengruppe, in der seit 2009 auch Kinder unter drei Jahren betreut werden. Im Sommer 2008 wurde als zusätzliche Kraft für die Arbeit mit von Behinderung bedrohten Kindern Frau Mohr eingestellt. Frau Wrede drückt seit Herbst 2008 die Schulbank. Für  sie  übernahm Frau Rossittis die Gruppenleitung bei den Sonnenkindern. Die Stelle der Integrationskraft hat inzwischen Frau Merschen inne. Frau Rossittis verlässt zum 1. April 2013 die Einrichtung.

Die Konzeption des Kindergartens war in der Zeit Sr. Acelias geprägt durch ihre Montessori – Ausbildung. Auch heute noch finden sich viele Materialien und methodische Einflüsse aus dieser Zeit in der Einrichtung. Sie werden in die Arbeit eingebunden, ebenso wie Vorgaben aus Forschung und Politik. Neue Strömungen finden ihren Platz, wenn sie das Vorhandene sinnvoll ergänzen oder ersetzen können. Eine große Änderung der äußeren Bedingungen ergab sich 2008: 
HERZLICH WILLKOMMENIm April 2008 bestand der Kindergarten 40 Jahre auf der Hohenheide, und seit Sommer 2008 sind wir  zertifiziertes „Familienzentrum NRW“. Als Verbundeinrichtung haben wir uns mit den katholischen Kindergärten Sankt Marien, Sankt Josef und Christ-König zusammengeschlossen zum FiP- Fröndenberg (Familienzentrum im Pastoralverbund) und gehen gemeinsam neue Wege der Vernetzung und der Netzwerkarbeit im Sozialraum. Die gelungene Rezertifizierung 2012 ermöglicht uns weiterhin diese spezielle Arbeit vor Ort: die neuen Wege beinhalten auch Kurse wie "Rückenfit", "Fitnessgymnastik" und "Stressbewältigung", "KESS", "Bücher, Wein und Kerzenschein" im Abendbereich für Erwachsene. Aktuell wächst ein Anbau heran mit Wickel- und Schlafraum, so dass auch unsere Jüngsten optimale Bedingungen vorfinden.

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